Definition und Einordnung
Dienstleistersteuerung bezeichnet die zentrale Koordination, Bewertung und Weiterentwicklung der eingesetzten Personaldienstleister. Statt jeden Anbieter isoliert zu betrachten, werden alle nach denselben Maßstäben gemessen und gesteuert.
Das macht Leistung vergleichbar und schafft die Grundlage, um mit den besten Dienstleistern zu wachsen und schwache Partner gezielt zu entwickeln oder abzulösen.
Welche Kennzahlen zählen bei der Dienstleistersteuerung?
Zu den wichtigsten Kennzahlen gehören die Fill-Rate (Besetzungsquote), die Besetzungsgeschwindigkeit, die Qualität der vorgeschlagenen Kandidaten und das Preis-Leistungs-Verhältnis der Verrechnungssätze. Entscheidend ist, dass diese Werte anbieterübergreifend und neutral gemessen werden – genau das leistet ein unabhängiges VMS, anders als ein dienstleistereigenes System, das seinen Betreiber kaum objektiv bewerten kann.