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Fill-Rate: Definition und Berechnung

Die Fill-Rate zeigt, wie zuverlässig ein Dienstleister Stellen besetzt. Dieser Eintrag erklärt Berechnung, Einflussfaktoren und Nutzen für die Steuerung.

Key Facts
  • Anteil der erfolgreich besetzten Personalanfragen.
  • Berechnung: besetzte Anfragen geteilt durch gestellte Anfragen.
  • Zentrale Kennzahl der Dienstleistersteuerung.
  • Aussagekräftig nur zusammen mit Qualität und Geschwindigkeit.

Definition und Einordnung

Die Fill-Rate (Besetzungsquote) gibt an, welcher Anteil der Personalanfragen von einem Dienstleister erfolgreich besetzt wurde. Sie berechnet sich als besetzte Anfragen geteilt durch gestellte Anfragen und wird meist in Prozent angegeben.

Als eine der zentralen Kennzahlen der Dienstleistersteuerung macht sie – anbieterübergreifend gemessen – sichtbar, welche Dienstleister zuverlässig liefern.

Was beeinflusst die Fill-Rate?

Die Fill-Rate hängt von der Qualität der Bedarfsmeldung, der Marktverfügbarkeit passender Kräfte und der Geschwindigkeit des Bewerbermanagements ab. Wichtig ist die Interpretation im Kontext: Eine hohe Fill-Rate bei schlechter Kandidatenqualität hilft wenig. Deshalb wird sie immer zusammen mit Geschwindigkeit und Qualität betrachtet.

Häufige Fragen

Was ist eine gute Fill-Rate?

Das hängt von Branche, Region und Rolle ab. Wichtiger als ein absoluter Wert ist der Vergleich zwischen Dienstleistern und die Entwicklung über die Zeit.

Worauf deutet eine niedrige Fill-Rate hin?

Häufig auf unklare Anforderungen in der Bedarfsmeldung, einen zu kleinen Dienstleisterpool oder einen angespannten Arbeitsmarkt für die gesuchte Qualifikation.

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