Vertragsform · Arbeitnehmerüberlassung

Arbeitnehmer­überlassung sicher steuern, ohne Fristen und Nachweisen ständig hinterherzulaufen

Pactos behält AÜG-Fristen, Erlaubnisse und Bescheinigungen im Blick und zeigt frühzeitig, wenn bei einem Einsatz ein Nachweis oder eine Frist ausläuft.

Was wann abläuft

RestlaufzeitFrist
Schematische Darstellung ohne Maßstab. Die Markierung zeigt die jeweilige Frist. Läuft ein Nachweis vorher aus, wird das rechtzeitig angezeigt.

Unternehmen steuern ihre Arbeitnehmerüberlassung mit Pactos

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Der Ablauf heute

So läuft Arbeitnehmer­überlassung heute

Erlaubnis prüfen, Fristen im Auge behalten, Nachweise aktuell halten: In der Arbeitnehmerüberlassung fällt das an, bevor die erste Person startet, und bleibt über den ganzen Einsatz bestehen. Meist läuft es von Hand, für jeden Dienstleister und jede Person einzeln.

Erlaubnisse prüfen, Fristen im Blick behalten und Nachweise aktuell halten gehört in der Arbeitnehmer­überlassung von Anfang an dazu. In vielen Unternehmen passiert das noch manuell, für jeden Dienstleister und jede Person einzeln.

Je Dienstleister eine Mail

Erlaubnis und Nachweise einholen

In einer Liste

Vor dem ersten Einsatz müssen die gültige AÜ-Erlaubnis, Versicherungen und weitere Bescheinigungen des Dienstleisters vorliegen. Bei vielen Dienstleistern entsteht daraus schnell viel Abstimmungsaufwand per Mail.

Fristen von Hand nachhalten

Höchstüberlassungsdauer, Equal Pay und auslaufende Arbeitserlaubnisse hängen jeweils an einer konkreten Person. Häufig werden diese Fristen noch in Tabellen geführt, die laufend aktuell gehalten werden müssen.

Im Kalender, wenn überhaupt

Fristen werden zu spät erkannt

Ergebnis

Fehlt die Erlaubnis oder werden Sozialabgaben nicht abgeführt, trägt der Entleiher das Risiko: über die Subsidiärhaftung und bis zur Unwirksamkeit des Überlassungsvertrags. Eine verpasste Frist ist damit kein Formfehler, sondern Ihr Risiko.

Wird die Höchstüberlassungsdauer überschritten oder Equal Pay zu spät umgesetzt, fällt das oft erst bei einer späteren Prüfung auf. Auch Mehrfacheinsätze derselben Person über verschiedene Dienstleister bleiben so leicht unbemerkt.

Vendor Intelligence · Modul Compliance

In der Arbeitnehmerüberlassung hängt jede Pflicht an einer konkreten Person und ihrem Einsatz. Wer Vendor- und Workforce-Management in einem System abbildet, muss Compliance nicht separat verwalten: Erlaubnis, Fristen und Bescheinigungen sind direkt mit Dienstleister, Person und Einsatz verknüpft. Fehlt ein gültiger Nachweis, kann die Person gar nicht erst eingeplant werden.

Nachweise je Lieferant in Pactos: Zähler für vollständig, läuft ab, im Abruf und fehlend, darunter die Nachweise mit Aussteller und Gültigkeit, von der Unbedenklichkeitsbescheinigung bis zur AÜ-Erlaubnis.
Im Vendor Intelligence ist Compliance direkt mit dem Einsatz verknüpft
Compliance Intelligence · eigenständiges Produkt

Auch ohne VMS: Compliance Intelligence holt Nachweise direkt ein

Sie erteilen einmal die Vollmacht. Danach holt Pactos die Nachweise direkt bei Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und der Bundesagentur für Arbeit ein. So entsteht ein gemeinsamer Vorgang für Endkunde und Dienstleister, statt dieselbe Anfrage doppelt zu stellen.

Compliance-Übersicht in Compliance Intelligence: je Personaldienstleister der Stand von AÜ-Erlaubnis, Auskunft der Krankenkassen und Auskunft der Berufsgenossenschaften.
Ansichten aus Compliance Intelligence. Kein Modul des VMS, sondern ein eigenes Produkt.

Ein Auszug aus Compliance Intelligence

Diese Seite beschreibt die Vertragsform Arbeitnehmerüberlassung. Die Lösung dahinter, mit Datenpaket, Dienstleisterportal und Reporting, steht vollständig auf der Produktseite.

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Häufige Fragen

Equal Pay und Höchstüberlassungsdauer werden direkt an der Person im Einsatz geführt. Nähert sich eine Frist, wird der Einsatz frühzeitig markiert.
Bei der Arbeitnehmerüberlassung überlässt ein Personaldienstleister eigene Mitarbeiter an einen Einsatzbetrieb. Die Mitarbeiter bleiben beim Dienstleister angestellt, arbeiten aber unter Weisung und im Betrieb des Entleihers. Geregelt ist das im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG), das eine behördliche Erlaubnis voraussetzt.
Was ist Arbeitnehmerüberlassung?
Der Entleiher muss die gültige AÜ-Erlaubnis des Dienstleisters prüfen, Höchstüberlassungsdauer und Equal Pay einhalten, gültige Arbeitserlaubnisse der eingesetzten Personen sicherstellen und die Überlassung dokumentieren. Fehlt die Erlaubnis, kann der Überlassungsvertrag unwirksam werden.
Welche Pflichten hat der Einsatzbetrieb?
Nach dem AÜG darf eine Person grundsätzlich höchstens 18 aufeinanderfolgende Monate an denselben Entleiher überlassen werden. Tarifverträge können abweichende Grenzen festlegen. Wird die Dauer überschritten, kann ein Arbeitsverhältnis zum Einsatzbetrieb entstehen.
Was heißt Equal Pay?
Spätestens nach 9 Monaten Einsatz haben überlassene Mitarbeiter Anspruch auf das gleiche Arbeitsentgelt wie vergleichbare Stammbeschäftigte. Branchenzuschlagstarifverträge können den Zeitpunkt verschieben. Ab dem Stichtag muss der Anspruch korrekt umgesetzt sein.
Was bedeutet die Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten?
Wegen der Subsidiärhaftung. Führt der Dienstleister die Sozialabgaben für die überlassenen Mitarbeiter nicht ab, kann der Entleiher dafür in Anspruch genommen werden. Der Nachweis über Unbedenklichkeitsbescheinigungen ist deshalb keine Formalie.
Warum haftet der Entleiher für Sozialabgaben?
Mit Vendor Intelligence steuern Sie den gesamten Ablauf vom Personalbedarf bis zur Rechnung. Compliance Intelligence prüft AÜ-Erlaubnis, Höchstüberlassungsdauer, Equal-Pay-Fristen und ablaufende Arbeitserlaubnisse automatisch und erkennt Duplikate über Dienstleister hinweg.

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